... Dieses Buch
wird mit Sicherheit die Landschaft der Nachschlagewerke über
asiatische Kampfkunst - und Sportarten erweitern und bereichern.
Es soll dazu beitragen, dass man die Vielfalt und den Reichtum der
asiatischen Art zu kämpfen, erfassen und bewahren kann. Zum
anderen möchte es helfen, die noch immer existierenden Klischees
über Begriffe wie „Kung Fu“ oder „China“ zu entwirren.
Man wird
sich beim Lesen ab und zu von einer liebgewonnenen Ansicht trennen
müssen. Jedoch sollen keinerlei Wertungen über einen der über
1.200 erwähnten Begriffe, Stile oder Richtungen bezüglich seiner
Effektivität oder Wirksamkeit vornehmen, denn eher ein Versuch
der systematischen Darstellung des Phänomens „Wu Shu“
darstellen.
Um den
europäischen Interessenten die asiatische Kampfkunst näher zu
bringen, soll in die verwirrende Vielzahl der Stile, etwas
Aufhellung gebracht werden. Durch einen kurzen Abriss der
chinesischen Geschichte der sogenannten „Chinesischen Neuzeit“
(um 19. Jahrhundert), werden Sie erfahren, welche politischen und
wirtschaftlichen Hintergründe heute hinter dem Wort CHINA stehen.
Durch die
umfassend recherchierten und dargestellten Kapitel zum
BOXER-AUFSTAND:
Die
Rebellion der Yihetuan
und
über die Kampfkunst WING CHUN:
Das
Erbe eine Nonne
in all
deren sich derzeitig bietenden (europäischen) Facetten, avanciert
dieses Buch bereits jetzt schon zu einem Branchen-Bestseller des
Jahres 2003. Mit Sicherheit wird es in der Priorität eines
professionellen Kampfkunstlehrers an einer der vordersten Stellen
avancieren.
Ein Buch
das zum Nachdenken, zum kritischen Hinterfragen von Jahrzehnte
alten Vorurteilen, oder
auch nur zum Festigen der eigenen Meinung anregt. Einfach
interessant zu lesen.